Film: Wie die Action!Kidz Andela helfen
Aktuell: Ausweitung der Kampagne 2011
Aufgrund der akuten Not am Horn von Afrika und der Nachfrage einiger Action!Kidz-Teams hat die Kindernothilfe kurzfristig entschieden, den Spendenzweck der Kampagne auszuweiten.
In Somalia, Äthiopien und Kenia leiden Millionen Kinder Hunger und brauchen dringend Hilfe.
Action!Kidz, die sich für hungernde Mädchen und Jungen in der Katastrophenregion einsetzen möchten, können ab sofort mit der Kindernothilfe aktiv werden: Alle Spendenerlöse, die in diesem Jahr "erarbeitet" werden, kommen je zur Häfte arbeitenden Kindern in Sambia und hungernden Kindern am Horn von Afrika zugute.
Sambias Kindern eine Chance geben
Wer 2011 bei den Action!Kidz mitmacht, hilft Kindern in Sambia - damit sie zur Schule gehen können statt schuften zu müssen. Viele Familien sind so arm, dass sie nur überleben, wenn auch die Kinder täglich arbeiten: auf Farmen, in fremden Haushalten, als Steineklopfer oder Straßenverkäufer.
Besonders groß sind die Probleme in der Provinz Kapiri Mposhi. Die Hälfte der Kinder geht nicht zur Schule, kann kaum Lebensperspektiven entwickeln. Das wollen die Action!Kidz 2011 gemeinsam mit der Kindernothilfe ändern.
Mit ihrem Einsatz unterstützen die Action!Kidz eine ganz besondere Schule in Kapiri Mposhi: Kinder, die noch nie oder lange keinen Unterricht mehr hatten, holen hier den Stoff nach, um später wieder eine normale Schule besuchen zu können.
"Für viele dieser Kinder ist es wahrscheinlich die letzte Chance, den Kreislauf von Armut und Kinderarbeit zu durchbrechen", erklärt Sozialarbeiterin Mulenga vom sambischen Kindernothilfe-Partner Jesus Cares Ministries (JCM), der die Schule betreibt. "Wenn die Kinder den Einstieg in die Schule schaffen, ist die Chance aber groß, dass sie sich aus der Armut und der Kinderarbeit befreien."
Die Übergangsschule in Kapiri Mposhi. Foto: Katrin BröringDie Übergangsschule in Kapiri Mposhi. Foto: Katrin BröringViele Kinder müssen sich ganz alleine durchschlagen
Auf dem Stundenplan stehen nicht nur die üblichen Fächer, sondern besonders auch Aufklärung über HIV/Aids. Denn die Epidemie verschärft das Problem: Immer mehr Kinder verlieren ihre Eltern und müssen sich ganz alleine durchschlagen. Mit den Spendengeldern werden unter anderem Schulbücher, Hefte, Stifte und Schuluniformen und das Gehalt der Lehrer bezahlt. Damit die Schule langfristig von den Menschen in Kapiri Mposhi selbst getragen werden kann, unterstützt das Projekt auch Selbshilfegruppen für die Erwachsenen: Hier lernen sie gemeinsam Geld zu sparen und finden Wege, ihre Einkommen zu erhöhen.
