Archiv
Alle Kampagnen im Rückblick
-
2007 wurde "Action!Kidz - Kinder gegen Kinderarbeit" ins Leben gerufen. Sofort beteiligten sich 3.300 Mädchen und Jungen. Sie setzten sich für sogenannte Restavèk-Kinder in Haiti ein. Diese müssen unter sklavenähnlichen Bedingungen bis zu 16 Stunden am Tag als Hausangestellte in fremden Familien schuften, weil ihre Eltern zu arm sind, um sie selbst zu versorgen. Mit den Action!Kidz-Spenden wurde ein Schutzhaus für Restavèk-Kinder in der Hauptstadt Port-au-Prince gebaut.
weiter
2008 sammelten 5.300 "Action!Kidz" für arbeitende Kinder in Indien. Obwohl Kinderarbeit dort verboten ist, knüpfen zahlreiche Minderjährige bis zu 16 Stunden am Tag in Teppichwerkstätten. Damit die Kinder nicht mehr arbeiten gehen müssen, bietet die Kindernothilfe Schulungen für Eltern an. Dort erlernen sie landwirtschaftliche Methoden für mehr Ernteerträge oder auch, wie man ein kleines Geschäft eröffnet. Dazu gründen Mütter Selbsthilfegruppen, um sich gegenseitig zu unterstützen.
weiter
-
2009 kamen die Spenden dem Projekt "Hilfe für Boliviens Kinder" zugute. Auch in Bolivien ist Kinderarbeit verboten, doch viele Familien sind so arm, dass sie ohne den Verdienst ihrer Kinder nicht Überleben können. In der Bergwerksstadt Potosí arbeiten rund 6.500 Kinder in Minen. Die Kindernothilfe bietet ihnen besser Arbeitsbedingungen und Ausbildungschancen, indem die Kinder beispielsweise Förderunterricht und ein besseres Freizeitangebote erhalten.
weiter
2010 spendeten die 6.000 Action!Kidz ihre Löhne, wie schon 2008, einem Projekt gegen ausbeuterische Kinderarbeit in Haiti. Nach dem schweren Erdbeben hat sich die Situation für die sogenannten Restavèk-Kinder noch mehr verschlechtert. Die Kindernothilfe kümmert sich vor Ort um den Wiederaufbau von Schutz- und Kinderzentren. Sie organisiert zudem die Versorgung der Kinder und leistet Hilfestellung bei der Verarbeitung des traumatischen Erlebnisses.
weiter