Foto: Ralf KrämerFoto: Ralf Krämer(Duisburg/Witten, 31.01.2012) Autos waschen, Rasen mähen, Laub fegen oder für den Nachbarn einkaufen gehen: Stolze 6.000 Euro haben Schülerinnen und Schüler des Wittener Ruhr Gymnasiums als "Action!Kidz" für Gleichaltrige in Afrika "erarbeitet". Damit konnten die Kinder und Jugendlichen den höchsten Gesamtbetrag aller 137 Action!Kidz-Gruppen in Deutschland an die Kindernothilfe überweisen.
Es ist ein großartiger Erfolg der rund 200 Teilnehmer und ihrer Lehrer: Mit verschiedensten Putz- und Hilfsarbeiten haben die Gymnasiasten aus dem Ruhrgebiet kleinere Arbeiten übernommen und sich diese bezahlen lassen - damit Gleichaltrige in Afrika eine Chance auf ein besseres Leben haben. Die Gesamtsumme von 6.000 Euro kommt nun Kindern in Sambia, Somalia, Kenia und Äthiopien zugute, die unter Hunger, Obdachlosigkeit und ausbeuterischer Kinderarbeit leiden.
"Es ist ein gutes Gefühl, sich für andere Kinder zu engagieren", so eine Schülerin aus der Klasse 7. Und ein Achtklässler ergänzte: "Mir ist als Kind sehr geholfen worden, als ich aus einem Waisenhaus adoptiert wurde. Da wollte ich etwas zurückgeben!"
Für das großartige Engagement erhielten alle Schüler eine Urkunde von der Kindernothilfe, verbunden mit dem herzlichsten Dank im Namen der afrikanischen Kinder.
