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Aaron und sein Freund Lennard mit Pfandflschen, die sie für Kinderarbeiter gesammelt haben. (Quelle: Privat)

Wenn kleine Dinge Großes bewirken

2014 fing das ganze Pfandflaschensammelprojekt an. Richtig los ging es aber dann erst nach einer Feier im Nachbardorf, bei der ganze 30 Euro "liegen blieben". Nun habe ich in den zwei Jahren, die seitdem verstrichen sind, insgsamt 1.275 Euro zusammengekriegt, indem ich lediglich die Flaschen und Dosen rund ums Schulgelände, rund um mein Heimatdorf und beim Wandern gesammelt habe. Es gab jedoch auch immer tatkrätige Mitschüler, die mir die ein oder andere Flasche für diese Aktion gaben.

Bei denen möchte ich mich an dieser Stelle nochmal ganz besonders bedanken! Am schönsten ist es aber jetzt die vielen dankbaren Gesichter der Kinder aus Pakistan zu sehen. Die 450 Jungen und Mädchen, die früher unter extremsten Bedingungen in Minen arbeiten mussten, haben nun eine Bildungsmöglichkeit. Natürlich sind im Moment durch die Anwesenheit der Mitarbeiter der Kindernothilfe diese gut versorgt, aber die Tatsache, dass sie sich durch ihre Fortbildung ein dauerhaft besseres Leben aufbauen können, überzeugte mich am meisten bei diesem Projekt mitzumachen.
Der zweite Grund dafür ist, dass ich finde, dass gerade am Beispiel der Pfandflaschen deutlich wird, wie groß der Entwicklungsunterschied zwischen uns und anderen Länderen ist. Gleichzeitig wird auch deutlich, wie viel wir schon mit kleineren Beträgen verändern können. Wir Europäer nehmen diese kleinen Geldmengen in vielen Fällen nicht einmal wahr. Bei uns sind die Flaschen, die am Straßenrand oder nach einer Dorffeier liegen bleiben, nur Ballast. In anderen Ländern können Kinder von 30 Euro im Monat leben.

Für viele von euch, die dies gerade lesen, ist das wahrscheinlich eine verkraftbare Summe.

Manchmal können viele kleine Dinge (Pfandflaschen) Großes bewirken (Menschen helfen)."

Aaron aus Marienstatt

Wir bedanken uns bei Aaron und seinen fleißigen Helfern für den tollen Beitrag!